Erst vor wenigen Jahren (1988) wurde das Krankheitsbild welche als einheimische Zöliakie bezeichnet wird zum ersten Mal beschrieben. Das von dem Holländer „Dicke“ entdeckte Gluten (Klebeeiweiß) wurde als Auslöser dieser Krankheit festgemacht. Gluten ist der Stoff der beim Backen dafür sorgt, dass der Teig zusammenhält. Gluten ist in vielen Getreideprodukten insbesondere Weizen enthalten und führt bei einer Unverträglichkeit zu teilweise massiven Beschwerden.

Ursachen der Glutenunverträglichkeit:

Die Glutenunverträglichkeit wird nicht vererbt, jedoch eine gewisse Veranlagung spielt dabei eine Rolle. Was genau die Krankheit auslöst ist nicht abschließend geklärt.

Was passiert bei einer Glutenunverträglichkeit?

Bei Menschen die darunter leiden, erkennt das Immunsystem, das im Normalfall harmlose Gluten, als einen feindlichen Stoff. Der Körper reagiert dann auf das Gluten wie auf ein Bakterium oder ein Virus. Doch nicht nur das Gluten wird in diesem Moment als feindlich erkannt, auch körpereigene Substanzen und Gewebe werden angegriffen. Die Dünndarmschleimhaut und die Darmzotten werden in diesem Fall geschädigt. Die Darmzotten sind im Verdauungsprozess von größter Wichtigkeit, da sie die Oberfläche des Darms um ein hundertfaches erhöhen und maßgeblich daran beteiligt sind, die Nährstoffe aus der Nahrung zu gewinnen. Es besteht die Gefahr, dass die Darmzotten völlig verschwinden. Die mögliche Folge sind Mangelzustände die der fehlenden Aufnahmefähigkeit von Nähstoffen geschuldet sind.

Typische Symptome einer Glutenunverträglichkeit können sein:

Durchfälle
Völlegefühl
Erbrechen
Appetitlosigkeit
Blähungen
Gewichtsverlust
Massiver Energieverlust
Wachstumsstörungen

Auch Mangelerscheinungen an Vitaminen u.a D, K, B12, A, können auf eine Unverträglichkeit hinweisen.

Als Folge einer langen, unerkannten Glutenunverträglichkeit tritt sehr häufig eine Laktoseintoleranz auf. Wenn der Befund zur Laktose erfasst ist, sollte ein Test zur Glutenunverträglichkeit unmittelbar folgen, um sicher zu gehen, dass der Grund der Beschwerden nicht noch tiefer liegt. Da die Beschwerden nicht immer stark spürbar sind, sollte man die Reaktionen auf die zu sich genommene Nahrung genau beobachtet werden. Es bietet sich auch an ein wenig zu experimentieren, z.B. normale Weizennudeln mal durch glutenfreie Nudeln zu ersetzen und zu schauen ob man diese Alternative dann besser verträgt. Das Gleich kann man mit Brot und Müsli machen.

Buchtipp:
In seinem Buch Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht, beschreibt Dr. med. William Davis eindrucksvoll wie gesundheitsschädlich z.B. Weizenprodukte und das darin vorkommende Gluten sein können.

Tipp:
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von glutenfreien Alternativen – z.B. glutenfreie Nudeln, glutenfreie Müslis und Hafermüslis, glutenfreie Backmischungen für Brot und andere Backwaren wie Pizzateig, glutenfreie Kekse usw. Viele Supermärkte und Bioläden haben sogar einen eigenen Bereich für glutenfreie Produkte und es gibt bereits Onlineshops die sich auf glutenfreie Lebensmittel spezialisiert haben.

Hier einige glutenfreie Backzutaten:
Braunhirsemehl, Hanfmehl, Erdmandelmehl, Buchweizenmehl, Reismehl, Maismehl, glutenfreie Haferkleie, glutenfreie Haferflocken, Kastanienmehl, Amaranth, Quinoa, Johannisbrotkernmehl, Teffmehl.

Übrigens:
Unser truevego Bio Reisprotein ist gluten- und laktosefrei, zudem vegan und super gut verträglich.

Beste Grüße Euer Alex

 


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