Innerhalb der sportlichen Aktivität findet immer ein Abbau von körpereigenen Strukturproteinen statt, die sich aus unterschiedlichen Aminosäuren zusammensetzen. Gerade Sportler sollten allerdings gesteigerten Wert auf eine ebenso ausreichende wie auch gezielte Versorgung mit essentiellen Aminosäuren, beispielsweise BCAAs, setzen. Die Bezeichnung BCAA ist die Abkürzung für„branched chain amino acids„ und steht für die Aminosäuren namens L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, die die Muskulatur bevorzugt absorbiert.

Was sind eigentliche BCAAs?

Bei BCCA, der kurzen Bezeichnung für Branched Chain Amino Acids, handelt es sich um die verzweigtkettigen Aminosäuren, die bedingt ihrer biochemischen Struktur zu den essentiellen Aminosäuren gezählt werden. Das bedeutet, dass der Körper nicht in der Lage ist, diese selbst zu produzieren. BCAAs müssen daher täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Insgesamt werden 35 Prozent des gesamten Anteils der BCAA innerhalb des menschlichen Muskelgewebes gespeichert. Ein Mangel an BCAA kann nur durch eine gezielte und vor allem ausreichende Versorgung mit den BCAA verhindert werden. Das bedeutet, dass der Körper bei einer ausreichenden Versorgung mit BCAA nicht auf das eigene körperliche Muskelgewebe zurückgreifen muss, um die Energieversorgung zu gewährleisten und so mit einer ausreichenden Versorgung dem Abbauprozess entgegen gewirkt wird.

Die Vorzüge der Supplementierung für den Sportler

BCAA stehen bedingt durch ihre verzweigtkettige gestaltete Aminosäurenstruktur dem Körper als Energie schneller zur Verfügung, als dies für andere Aminosäuren gilt, da diese von der Leber nicht enzymatisch verarbeitet werden können. Besonders sinnvoll ist deshalb die Versorgung mit den BCAA als Nahrungsergänzung nach intensiven körperlichen Belastungen innerhalb des Trainings oder auch des Wettbewerbs. Gerade für Sportler, die auf eine kohlenhydratarme Ernährung achten, sind BCAA eine sinnvolle Ergänzung der Ernährung.

Welche Wirkung haben BCAA?

Üblicherweise werden die meisten der Aminosäuren innerhalb der Leber verarbeitet und danach über den Blutkreislauf zur Muskulatur weiter geliefert. BCAA hingegen haben die Eigenschaft, dass sie den Umweg über die Leber nicht machen und deshalb den direkten Weg in die Muskulatur nehmen. Das bedeutet, dass die Verstoffwechselung innerhalb der Muskulatur schneller stattfinden kann und dass sie deshalb für den Muskelaufbau wie auch die Energieversorgung zeitnah zur Verfügung stehen. BCAA unterstützen die Proteinsynthese und somit die Neubildung der muskulären Strukturen. Dazu bewirken die BCAA eine Regulation des Blutzuckerspiegels. Sie kontrollieren die Insulinproduktion sowie auch die Ausschüttung dieses Hormons und sorgen damit für eine permanente Regulierung des Blutzuckerspiegels. Das bewirkt letztlich einen anabolen Effekt. Dazu bieten BCAA eine antikatabole Wirksamkeit. Findet eine längerfristige Unterversorgung mit Kalorien statt, greift der Körper auf die muskulären Strukturen zur Energiegewinnung zurück. Die Leucin und Valin als BCAAs können in diesem Zusammenhang den Muskelabbau effektiv verhindern. Das ist gerade bei längerfristigen Diäten für den Fettabbau und den Muskelaufbau sehr wichtig.

Wir empfehlen BCAA hochdosiert (min. 6g) direkt nach dem Training einzunehmen.

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